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Praktikumsberichte

Praktikum im Europabüro der bayerischen Kommunen

Sie haben Interesse, im Europabüro der bayerischen Kommunen ein Praktikum zu absolvieren?

Wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich gerne bei uns bewerben:

  • Praktikum im Rahmen eines studienbegleitenden Pflichtpraktikums
  • Bevorzugte Studiengänge (im fortgeschrittenen Studium): Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Volkswirtschaft, Kommunikationswissenschaften, Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft
  • Aktive, praxiserprobte Sprachkenntnisse in Englisch, Französischkenntnisse sind von Vorteil
  • Kenntnisse über die Europäische Union, ihre Politikbereiche und Institutionen
  • Interesse an kommunalen Themen
  • Bezug zu/Interesse an Bayern
  • Dauer: 3 Monate (im Monat August bieten wir keine Praktika an)

Praktikantinnen und Praktikanten werden im Europabüro der bayerischen Kommunen in den gesamten Bürobetrieb einbezogen. Hierzu zählen in der Regel die Teilnahme an Sitzungen des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen, an Veranstaltungen der Kommission sowie weiterer Einrichtungen in Brüssel. Des Weiteren werden Praktikantinnen und Praktikanten entsprechend ihren Fähigkeiten und Kenntnissen in die Redaktion und Recherche für unseren Newsletter Brüssel Aktuell einbezogen.

Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen im Europabüro der bayerischen Kommunen lediglich unvergütete Pflichtpraktika anbieten können. Bei Interesse richten Sie Ihre Bewerbung als eine gesammelte PDF-Datei bitte an: info@ebbk.de

Durch die Praktikumsberichte ehemaliger Praktikantinnen und Praktikanten können Sie sich vorab schon einen ersten Eindruck verschaffen.

Im Rahmen meines dualen Public Management Studiums bei der Landeshauptstadt München durfte ich zwei Monate im Europabüro der bayerischen Kommunen in Brüssel verbringen. Eine Zeit, die ich definitiv nie vergessen werde.

Inhaltlich war das Praktikum super abwechslungsreich: Ich habe unter anderem am Newsletter „Brüssel aktuell“ mitgeschrieben, die Referent*innen bei Recherchen unterstützt und konnte an vielen spannenden Veranstaltungen rund um EU-Politik teilnehmen. Dadurch habe ich einen richtig guten Einblick bekommen, wie europäische Politik in der Praxis funktioniert. Ein besonderes Highlight war für mich außerdem die Möglichkeit, im Rahmen einer Hospitation den Arbeitsalltag einer Europaabgeordneten kennenzulernen. Eine Erfahrung, die ich definitiv weiterempfehlen kann.

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir das Team: Ich wurde von Anfang an sehr herzlich aufgenommen und habe mich direkt wohlgefühlt.♥

Auch in meiner Freizeit konnte ich die Zeit in Belgien voll ausnutzen. Neben Ausflügen nach Antwerpen (mein Favorit), Gent oder auch Amsterdam habe ich auch Brüssel selbst als sehr lebendige und vielseitige Stadt erlebt (Flagey-Markt am Sonntag sehr toll!). Vor allem der Austausch mit den anderen Praktikant*innen hat die Zeit besonders gemacht & es sind tolle Freundschaften entstanden.

Alles in allem waren die zwei Monate eine sehr wertvolle Erfahrung, die mich sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht hat.

MERCI für diese Zeit! 🧡

 

Julia Beer

Im Rahmen meines Studiums der Deutsch-Französischen Studien habe ich die Möglichkeit, ein Pflichtpraktikum im französischsprachigen Ausland zu absolvieren. Da ich mich sehr für die Europäische Union interessiere und gerne einen Blick hinter die Kulissen der EU-Institutionen werfen wollte, habe ich mich für ein Praktikum beim Europabüro der Bayerischen Kommunen entschieden – eine perfekte Verbindung zwischen europäischer und kommunaler Ebene sowie meiner Heimat Bayern.

Schon an meinem ersten Tag wurde ich herzlich im Team aufgenommen. Die offene und persönliche Atmosphäre im Büro hat mir den Einstieg definitiv erleichtert. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dazuzugehören und mich einbringen zu können. Durch die überschaubare Größe des Teams konnte ich viele verschiedene Aufgaben übernehmen und einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise des Büros gewinnen.

Ein großer Bestandteil meiner Arbeit war die Mitarbeit am Newsletter Brüssel Aktuell. Ich durfte eigene Beiträge recherchieren und verfassen, wodurch ich mich intensiv mit aktuellen europapolitischen Themen mit kommunaler Relevanz befassen konnte. Dabei konnte ich mich jederzeit mit offenen Fragen an das Team wenden. Ein Highlight waren für mich auch die vielen externen Veranstaltungen, an denen ich, oft in einer der deutschen Landesvertretungen, teilnehmen durfte. Das waren meistens Vorträge oder Debatten über relevante Themen, bei denen ich viel Neues lernen und für mich selbst mitnehmen konnte. Ein Bonus: der anschließende Empfang mit gutem Essen und Getränken, bei denen ich mit interessanten Menschen und anderen Praktikanten ins Gespräch kommen konnte – auch am Plux war es immer unvergesslich. Das war die perfekte Gelegenheit die Atmosphäre der „EU-Bubble“ selbst zu erleben.

Neben dem Arbeitsalltag habe ich auch die gute Lage Brüssels in Europa nutzen können, da die Stadt sich gut als Ausgangspunkt für Wochenendtrips eignet. So konnte ich unter anderem Paris, Amsterdam und London aber auch belgische Städte wie Brügge und Gent erkunden. Besonders praktisch war dabei ein Interrail-Ticket, das ich absolut empfehlen kann, wenn man in kurzer Zeit möglichst viel sehen möchte.

Insgesamt war das Praktikum für mich eine große Bereicherung, sowohl fachlich als auch persönlich. Ich habe nicht nur mein Wissen über die EU vertieft und mein Verständnis für politische Zusammenhänge geschärft, sondern auch viele inspirierende Menschen getroffen und das Leben in und um Brüssel sehr genossen.

Ich bin sehr dankbar für die tolle und unvergessliche Zeit mit dem Team der Bürogemeinschaft und kann ein Praktikum dort nur weiterempfehlen!

Hannah Kupfer

Die Europäische Union, eine politische und diplomatische Meisterleistung der letzten
Jahrzehnte, die einzelne Staaten zu einem gemeinsamen WIR zusammenwachsen lassen hat –
aber wie sieht das eigentlich in der Praxis aus?
Diese und viele weitere Fragen habe ich mir vor meinem Praktikum im Europabüro der
bayerischen Kommunen gestellt. Jetzt, nach drei intensiven Monaten, weiß ich, es ist eine
besondere Erfahrung, die ich nur jedem wärmstens ans Herzen legen kann.
Gemeinsam mit Theresa und Daniela durfte ich mein Pflichtpraktikum in der
Bürogemeinschaft der Europabüros der bayerischen und baden-württembergischen
Kommunen absolvieren. Bereits nach kurzer Zeit haben wir uns als Praktikanten als festen
Bestandteil des Büros gefühlt. Man arbeitete nicht aneinander vorbei, sondern gemeinsam, sei
es beim Erstellen der Depeschen für unseren Newsletter „Brüssel Aktuell“, das Besuchen
inhaltlich spannender Veranstaltungen, das gemeinsame Lunch (hoffentlich ist die Schlange
nicht wieder so lang), oder das Ausklinken des Feierabends am Plux. Die familiäre
Atmosphäre des Büros lässt einem alle neuen Eindrücke, die man in Brüssel tagtäglich
erfährt, mit umso mehr Spaß und Energie aufsaugen.
Den Praktikanten des Europabüros wird genau die richtige Menge an Verantwortung
übertragen, die einem Pflichtpraktikum gerecht wird. Es werden weder zu hohe noch zu
geringen Anforderungen gestellt, und sollte man mit gewissen Aufgaben nicht vertraut sein,
so wird man nicht daran beurteilt, sondern beim eigenständigen Lösen des Problems
unterstützt. Neben der Arbeit sind auch gemeinsame Veranstaltungen einer der Gründe, die
mich die drei Monate Brüssel nicht vergessen lassen werden (Brüssel Helau). Meine
gesammelten Erfahrungen und Softskills kann ich bereits kurz nach Ende des Praktikums
nutzen und weiter ausbauen.
Ich kann ein Praktikum beim Europabüro für alle Interessierten an europäischer Politik
wärmsten empfehlen, und weiß genau zu welcher Adresse mich mein Weg zum nächsten
Besuch in Brüssel führen wird!

Justus Kunsmann

Im Rahmen meines dualen Studiums an der Hochschule für den öffentlichen Dienst durfte ich von September 2024 – Dezember 2024 ein Praktikum beim Europabüro der bayerischen Kommunen absolvieren.

Meine Tätigkeitsbereiche als Praktikantin waren sehr vielfältig und abwechslungsreich. Zu den Aufgaben zählten beispielsweise die Mitarbeit bei den Newsletter-Artikeln für die eigene Veröffentlichung „Brüssel aktuell“, die Teilnahme und Hilfe bei anstehenden Präsentationen und Fachgesprächen für Besuchergruppen und Gäste, Recherchearbeiten zu EU-Förderprogrammen und das Netzwerken bei ausgewählten Veranstaltungen.

Mein Praktikumszeitraum war geprägt durch den Amtsantritt der neuen EU-Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen.

In dieser spannenden Zeit durfte ich viel über mögliche Tendenzen der zukünftigen Politikführung, die sich insbesondere auch auf den kommunalen Bereich auswirken, lernen. Immer im Fokus standen hierbei die Notwendigkeiten und Forderungen der bayerischen Städte und Gemeinden.

Ein Highlight meines Praktikums war die „week of regions“ (Woche der Regionen), bei welcher sich verschiedene Regionen und Städte in Europa mit ihren Konzepten und Lösungsvorschlägen zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geäußert haben und die Mitwirkung der Teilnehmer explizit erwünscht war. Der europäische Zusammenhalt und die gemeinsame Lösungsfindung der regionalen Teilnehmer waren hier ausgesprochen spürbar.

Diesen Zusammenhalt durfte ich auch bei der Arbeit im Europabüro der bayerischen Kommunen spüren.

Die Zusammenarbeit im Team des Eurobüros der bayerischen und baden-württembergischen Kommunen war geprägt von einem wertschätzenden Miteinander.

Besonders hervorzuheben ist der kontinuierliche Austausch auf Augenhöhe und der offene und respektvolle Umgang im Team. Bei Entscheidungsprozessen durfte ich aktiv mitwirken und hatte die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen und Prozesse mitzugestalten.

Durch die Arbeit mit dem EBBK und die unmittelbare Nähe der europäischen Institutionen wurde mir ein tieferer Einblick in die Funktionsweisen der europäischen Union und den Zusammenhängen auf kommunaler Ebene gewährt.

Ich danke dem Team des EBBK für die erfahrungsreiche Zeit.

Brüssel ist eine Stadt, in der man viel erleben kann. Ich habe mein Praktikum nicht nur als berufliche, sondern auch als kulturelle Bereicherung empfunden.

Diese Erfahrung werde ich in Zukunft sicherlich nicht vergessen.

Antonia Scheiner

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